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Smart City Praxiswissen | Ausgabe 2/2026

Smart City trifft Start-up

Smartes Wissen aus den Modellprojekten Smart Cities

 

Unsere Themen

Im Fokus

Smart City trifft Start-up

„Smartheim“-Projektleiterin Sibylle Wartlick und Marc-Christian Hodapp, Mitgründer von Urbanistic | Bild: © DLR / Tobias Hartmann

Hinter vielen Smart-City-Lösungen der Modellprojekte Smart Cities (MPSC) stehen junge Unternehmen. Wir blicken auf drei Beispiele: die Urbanistic GmbH, die den digitalen Zwilling für Kirchheim bei München entwickelt hat, die mendigital GmbH als kommunales Start-up und das GovTech-Unternehmen Hypertegrity AG, das sich auf urbane Datenplattformen spezialisiert hat.

Gründergeist in der Verwaltung: Wie Urbanistic und „Smartheim“ agil einen digitalen Zwilling entwickelten

In Kirchheim bei München hat das Modellprojekt gemeinsam mit der Urbanistic GmbH, einem 2021 gegründeten Unternehmen für datenbasierte Stadtentwicklung, einen digitalen Zwilling entwickelt. Das 3D-Modell unterstützt Verwaltungsprozesse, politische Entscheidungen und Beteiligungsformate durch eine datenbasierte Visualisierung.

Dabei zahlte sich vor allem das Zusammenspiel unterschiedlicher Arbeitslogiken aus. Davon ist „Smartheim“-Projektleiterin Sibylle Wartlick überzeugt: „Die Kooperation mit der flexiblen Vorgehensweise und dem innovativen Potenzial eines Start-ups mit den klassischen Strukturen und Anforderungen einer Verwaltung war eine echte Bereicherung für alle Beteiligten.“

Die Zusammenarbeit verlief dynamisch. Das ursprünglich geplante Konsortium veränderte sich im Laufe des Projekts, Anforderungen wurden geschärft, Lösungen iterativ entwickelt. „Wo es genau hinging, hat sich erst im Prozess definiert. Das war agil, aber auch manchmal turbulent“, beschreibt Marc-Christian Hodapp, Mitgründer von Urbanistic, die Anfangsphase.

Dabei zeigte sich auch, dass sich Erfahrungen aus der Privatwirtschaft nicht ohne Weiteres auf die Zusammenarbeit mit Verwaltungen übertragen lassen. „Die Abhängigkeit von politischen Entscheidungen habe ich unterschätzt“, so Hodapp. Umso wichtiger sei ein aktives Change Management. Eine weitere Herausforderung seien die im Förderkontext verankerten Open-Source-Vorgaben gewesen. Gleichzeitig hebt Hodapp deren Beitrag zur Transparenz und Übertragbarkeit positiv hervor.

Das Beispiel Kirchheim macht deutlich: Smart City entsteht nicht allein durch Technologie – sondern dort, wo Verwaltung und Start-ups lernen, ihre unterschiedlichen Logiken produktiv zusammenzubringen. „Durch die Zusammenarbeit wehte etwas Gründergeist durch die Verwaltung“, resümiert Sibylle Wartlick.

„Wir glauben daran, dass Digitalisierung im öffentlichen Sektor echten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen kann“: Drei Fragen an Michael Gollan, Vorstand der Hypertegrity AG

Die 2020 gegründete Hypertegrity AG aus Paderborn bezeichnet sich selbst als junges „GovTech-Unternehmen“. Im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities arbeitet Hypertegrity mit verschiedenen Kommunen und Projektverbünden zusammen, darunter etwa die Smart City Aalen-Heidenheim sowie das Südwest-Cluster. Im Fokus: die Entwicklung urbaner Datenplattformen.

Michael Gollan (3. v. l.) beim Panel der KTS „Bedarf. Budget. Beispiel: Wer finanziert die digitale Infrastruktur?“ auf der Smart Country Convention 2025 | Bild: © DLR

Was unterscheidet eure Zusammenarbeit mit Kommunen im Smart-City-Kontext von anderen Kundenbeziehungen?

Die Modellprojekte Smart Cities haben einen klaren Innovationsauftrag. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem neue Ansätze und Technologien bewusst erprobt werden. Das unterscheidet diese Projekte von vielen klassischen kommunalen IT-Vorhaben.

Welche Rolle spielt Open Source für eure Arbeit?

Open Source war für uns von Anfang an ein zentraler Bestandteil unserer Strategie, weil wir ihn – zusammen mit standardisierten Schnittstellen – als wesentlichen Baustein für digitale Souveränität betrachten. Gerade im Kontext internationaler Plattformanbieter und großer nationaler Tech-Player wird es für Kommunen immer wichtiger, technologische Kontrolle zu behalten.

Welche Chancen und Herausforderungen seht ihr für Start-ups im Smart-City-Markt?

Durch standardisierte Plattformen können Lösungen, die einmal funktionieren, relativ einfach in andere Kommunen übertragen werden. Gleichzeitig ist der Markt komplex, etwa durch Vergabeverfahren und Entscheidungsstrukturen. Für Start-ups, die bereit sind, sich auf diesen komplexen Markt einzulassen, entsteht dadurch eine sehr spannende Spielwiese. Und ganz ehrlich: Viele der Akteure in diesem Bereich – uns eingeschlossen – sind auch ein Stück weit Idealisten, weil wir daran glauben, dass Digitalisierung im öffentlichen Sektor echten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen kann.

Wenn kommunale Smart-City-Projekte selbst zu Start-ups werden: die mendigital GmbH als Netzwerkerin, Projektentwicklerin und Think Tank

Geschäftsführerin Svenja Schönert | Bild: © mendigital

Die mendigital GmbH im westfälischen Menden entstand 2020 als Digital-Joint-Venture von Kommune und Stadtwerken. Die Gründung als eigenständige Gesellschaft sollte vor allem eines ermöglichen: mehr Agilität. „Die Idee war, Smart-City-Projekte als eine Art Schnellboot-Projekte anzugehen, damit sie im Verwaltungsalltag nicht untergehen“, erklärt Geschäftsführerin Svenja Schönert.

mendigital begleitet Smart-City-Projekte von der Idee bis zur Fertigstellung und bringt Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft zusammen. Das Team arbeitet eng mit der Stadtverwaltung, insbesondere der Stabstelle Digitalisierung, zusammen und setzt Projekte häufig

gemeinsam mit lokalen Partnern um. Ein Beispiel für den Mehrwert dieser Arbeitsweise ist der Aufbau einer kommunalen Datenplattform. mendigital fungiert dabei häufig als Türöffner und Netzwerker zwischen den beteiligten Akteuren.

Ein Vorteil dieses Arbeitsmodells zeigte sich besonders in Krisensituationen. Während des Cyberangriffs auf den kommunalen IT-Dienstleister „Südwestfalen IT“ im Jahr 2023 waren viele Verwaltungen in der Region zunächst mit der Wiederherstellung des Basisbetriebs beschäftigt,. mendigital konnte die Smart-City-Projekte weiter vorantreiben. Die organisatorische Trennung bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Da die Stadt Menden Fördermittelempfängerin ist, laufen viele Prozesse – etwa Vergaben, Fördermittelabrufe oder Beschlüsse –weiterhin über die Stadtverwaltung. Gleichzeitig ermöglicht die Struktur neue Perspektiven auf Verwaltungsprozesse. Als externe Einheit kann mendigital neue Ideen aufgreifen und Impulse für Veränderungen setzen.

→ Zur Langfassung des Artikels
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Smart zu wissen

Countdown läuft: MPSC-Kongress 2026 in Berlin

Unter dem Motto „Gekommen, um zu bleiben“ dreht sich beim 8. Kongress der Modellprojekte Smart Cities in Berlin alles um die Frage: Wie werden aus Projekten dauerhafte Strukturen?

Der 28. April ist offen für alle Interessierten aus der Smart-City-Community und beleuchtet übergreifende Perspektiven. Der 29. April richtet sich gezielt an Kommunen. Im Mittelpunkt steht der Austausch zu übertragbaren Lösungen und konkreten Erfahrungen aus der Praxis.
Jetzt → hier anmelden.

Videoreihe zu Resilienz in der Smart City

Wie können digitale Technologien dazu beitragen, den Klimaschutz voranzutreiben, sich an den Klimawandel anzupassen und die Resilienz unserer Städte und Regionen zu stärken? Dieser Frage geht die Arbeits- und Entwicklungsgemeinschaft (AEG) „Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz“ in einer neuen Kurzvideoreihe nach. In vier kompakten Filmen erklären Modellprojekte Smart Cities sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, wie digitale Klimalösungen konkret wirken.
→ Zur ausführlichen Meldung mit allen Videos

Jetzt weiterbilden: Kurzfristig noch Plätze frei in der Smart City Akademie

Frühjahr ist Weiterbildungszeit: Für einige Module der Smart City Akademie Ende März und im April sind aktuell noch kurzfristig Plätze verfügbar. Themen sind unter anderem Mobilität, digitale Zwillinge, City Apps, Datenstrategien sowie rechtliche Grundlagen. Das kostenfreie Weiterbildungsangebot der Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) richtet sich an Mitarbeitende in Kommunen und vermittelt praxisnahes Wissen für smarte Städte und Regionen – flexibel und virtuell.
→ Jetzt informieren und anmelden

 

„Der Kurs beinhaltet viel Wissen rund um das Thema Datensouveränität – viel mehr als der Titel ahnen lässt. Sehr empfehlenswert!“

Stefan Krause-Santiago, Gießen, über das Akademie-Modul „Datensouveränität in Kommunen: Datenschutz und IT-Sicherheit“

Jetzt entdecken: 60 Beiträge im Smart City Blog

Der Smart City Blog wächst weiter: Inzwischen sind 60 Beiträge aus Wissenschaft und Praxis erschienen. Sie bieten vielfältige Einblicke in aktuelle Debatten, Projekte und Erfahrungen rund um smarte Städte und Regionen. Hier geht es direkt zu den neuesten Beiträgen:
→ Ohne Vertrauen keine Smart City: Der Schlüssel zu erfolgreicher digitaler Stadtentwicklung
→ Akzeptanz als Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft
→ Digitale Notwehr oder strategische Chance? Smart City in strukturschwachen Städten
→ Mobilitätswende durch Smart Cities? Ansätze, Hürden und der Blick über den Tellerrand

Das waren die Regionalkonferenzen in Geestland und Kempten (Allgäu)

„Smart City goes Dorf: Vom Acker zum Algorithmus“: Wie kann Mobilität im ländlichen Raum langfristig gesichert werden? Und welche Rolle spielt Digitalisierung dabei? Mit diesen Fragen beschäftigte sich im Februar 2026 die 25. Regionalkonferenz Smart Cities im niedersächsischen Geestland.
→ Zur Dokumentation

„Smart Data, Smart City? Mit neuen Datenwelten die Stadtplanung verändern“ war das Motto der 26. Regionalkonferenz am 25. März 2026 in Kempten (Allgäu)
→ Zur ersten Nachlese auf LinkedIn

Übersicht Entwicklungspartnerschaften

Im Rahmen der Entwicklungspartnerschaften der Modellprojekte Smart Cities haben sich mehrere Kommunen zu einem konkreten Projekt zusammengeschlossen. Sie bündeln ihre Ideen, definieren Anforderungen und entwickeln gemeinsam Lösungen weiter. Wir stellen sieben Communitys vor.
→ Zu den Entwicklungspartnerschaften

KI-Marktplatz MaKI gestartet

Mit dem bundesweiten KI-Marktplatz MaKI ist die zentrale Plattform für den Austausch von KI-Anwendungen in der Verwaltung gestartet. Der MaKI schafft erstmals einen Ebenen übergreifenden Überblick über KI-Anwendungen in Bund, Ländern und Kommunen und erleichtert deren gemeinsame Nutzung. Der MaKI wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS), dem IT-Planungsrat sowie dem Deutschen Landkreistag entwickelt und umgesetzt.

Zum Start sind bereits erste Anwendungen mit kommunalem Bezug gelistet: Dazu zählt die Anwendung „wohni“, die in Nürnberg die Bearbeitung von Wohngeldanträgen unterstützt. Ein KI-Chatbot der Stadt Troisdorf beantwortet Bürgerfragen und verweist an zuständige Stellen. Im Kreis Gütersloh ermöglicht der Geograf-3D die Erstellung präziser 3D-Stadtmodelle für Planung und Infrastruktur.
→ Zum Marktplatz der KI-Möglichkeiten

Projekte gesucht: Open Source Wettbewerb Öffentliche Verwaltung startet

Zum zweiten Mal werden für den bundesweiten Open-Source-Wettbewerb erprobte Lösungen mit Open Source Software (OSS) für Verwaltungen aus Bund, Ländern und Kommunen gesucht. Auch öffentliche Unternehmen und Institutionen können sich bewerben. Die Projekte werden in den vier Kategorien „Fachverfahren“, „interne Verwaltungsanwendungen“, „Transformation“ und „KI“ ausgezeichnet. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2026 möglich. Die Gewinner werden auf der Smart Country Convention in Berlin im Oktober prämiert. Veranstalter sind die Open Source Business Alliance (OSBA), der Bundesverband für digitale Souveränität, unterstützt vom Zentrum für Digitale Souveränität (Zendis).
→ Zum Open Source Wettbewerb

Fünf Pilotstädte für datenbasierte Klimalösungen gesucht

Die Non-Profit-Organisation Leading Cities mit Sitz in Boston, USA, startet gemeinsam mit der Clinton Global Initiative das Programm AcceliGOV. Weltweit können sich Kommunen als Pilotstädte für Innovationsprojekte bewerben. Im Fokus stehen praxiserprobte, datenbasierte Klima- und Infrastrukturlösungen. Bewerbungsschluss ist der 14. Juni 2026.
Alle Informationen auf der Webseite von → Leading Cities

Neue Publikationen und Studien

Cover: © BBSR

 

Urbane digitale Zwillinge in der Wärmeplanung: Potenziale und Rahmenbedingungen für den Einsatz in Kommunen

Wie können Städte ihre Energieversorgung mithilfe digitaler Modelle klimafreundlich gestalten? Eine neue Studie aus der MPSC-Begleitforschung zeigt, wie digitale Zwillinge die kommunale Wärmeplanung strategisch unterstützen. Die Untersuchung des Autorenteams vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und Fraunhofer IESE stützt sich auf 189 Kommunen, die im Frühjahr 2025 bereits Wärmepläne erstellt hatten oder noch daran arbeiteten. Ein zentrales Ergebnis: Entscheidend für den Erfolg sind weniger die technische Leistungsfähigkeit der eingesetzten Software als die institutionelle Verankerung, die kommunale Datenhoheit und der Aufbau interner Kompetenzen.

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Cover: © BBSR

 

Stadtlabore, Makerspaces und Digitalwerkstätten: Mit Ankerorten des digitalen Wandels smarte Städte und Regionen gestalten

Digitalisierung bleibt für viele Menschen abstrakt, solange sie nicht konkret erfahrbar ist. Viele Kommunen reagieren darauf, indem sie Ankerorte schaffen – Räume, in denen Bürgerinnen und Bürger digitale Stadtentwicklung unmittelbar erleben, ausprobieren und mitgestalten. Die neue Studie vom Difu im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt, wie solche Ankerorte des digitalen Wandels wirken und wie sie initiiert, betrieben und verstetigt werden können. Besonders anschaulich wird das in den zwölf ausführlichen Porträts, die die Vielfalt der Ansätze und die unterschiedlichen organisatorischen Modelle zeigen.

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Cover: © Creative Climate Cities

 

Einsatz von Softwarelösungen in urbanen digitalen Zwillingen: Praxiswissen aus den Modellprojekten Smart Cities

Praxisnah, konkret und kommunal gedacht: Die neue Veröffentlichung der KTS bietet Kommunen eine kompakte Orientierung zum Einsatz von Softwarelösungen in urbanen digitalen Zwillingen. Basierend auf den Erfahrungen der Modellprojekte Smart Cities zeigt sie anhand konkreter Beispiele die Bandbreite möglicher Ansätze auf. Eine tabellarische Technologieübersicht erleichtert den Einstieg.

 Zum Download

Cover: © BBSR

 

Verkehrsreduzierte Innenstädte gestalten: Erkenntnisse aus europäischen Fallstudien

Wie können Innenstädte lebenswerter, klimafreundlicher und gerechter werden? Die BBSR-Publikation „Verkehrsreduzierte Innenstädte gestalten“ zeigt anhand von sieben europäischen Städten, welche Strategien, Rechtsrahmen und Maßnahmenpakete PKW-Besitz und -Nutzung wirksam reduzieren. Drei konkrete Strategiepfade, praxisnahe Empfehlungen sowie Bezüge zu smarter Mobilität, datenbasiertem Parkraummanagement und digitalen Tools bieten Kommunen eine fundierte Orientierung für die Mobilitätswende.

 Zum Download

Smart City Lösungen

SmartWater Berlin: Wasser und Stadtgrün klimagerecht gestalten

Wie wird eine Metropole wie Berlin klimaresilient? „SmartWater“ verbindet blau-grüne Infrastruktur mit drei digitalen Lösungen, die auf unterschiedlichen Ebenen zu einem nachhaltigeren Umgang mit der Ressource Wasser beitragen:

  • Blau-grüner Infrastrukturplaner (BGI Planer): Ziel ist es, die Berliner Verwaltung auf Senats- und Bezirksebene bei der Planung und Umsetzung blau-grüner Maßnahmen zur Stärkung der Klimaresilienz Berlins zu unterstützen.
  • Hochwasser-Infoportal: Ein barrierefreies Informationsportal informiert Berlinerinnen und Berliner über die Gefahren von Überflutungen, die durch Starkregen entstehen. Zudem markiert es für die Benutzerinnen und Benutzer Gewässer, von denen Überschwemmungen in der unmittelbaren Umgebung ausgehen könnten und zeigt mögliche Anpassungsmaßnahmen und individuelle Handlungsmöglichkeiten auf.
  • Spiel: Ergänzend entwickelt die Stadt Berlin ein digitales Spiel, das die Akzeptanz für blau-grüne Infrastruktur fördert und auf spielerische Weise deren positive Effekte im Hinblick auf Hitze und Überflutungen vermittelt.

→ Zum Steckbrief

Einsatzkräfte

Bild: © Invisible Room

Unsere systematisch aufbereiteten → Smart City Lösungen zeigen wirkungsvolle Anwendungen und übertragbare Produkte für die digitale Transformation von Kommunen. Als weiterer neuer Steckbrief liegt vor:

→ Integriert planen, effizient betreiben: Wie die BIMFabrikHH BIM-Daten erschließt

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Termine und Veranstaltungen: Städtebauförderung und Smart Cities

16.
April
2026

 

27. Regionalkonferenz Smart Cities in Guben: Verstetigung im Fokus – Die Smart City zukunftsfest aufstellen

– Guben
Alle Kommunen aus Brandenburg und der Region sind herzlich eingeladen, sich zu zukunftsfesten Lösungen und smarten Netzwerken auszutauschen.
→ Weitere Informationen

 

20.
April
2026

 

KI in Landkreisen: Bremser, Booster, Blaupausen: Was die kommunale Praxis zeigt und was jetzt gemeinsam zu tun ist

– Berlin
Der Deutsche Landkreistag und die Universität Bremen präsentieren erste Zwischenergebnisse ihres gemeinsamen Projekts zur KI-Strategieentwicklung in Kreisverwaltungen. Das Vorhaben läuft derzeit mit rund zehn Landkreisen. Die Ergebnisse basieren auf begleitenden Befragungen und bilden die Grundlage für die anschließende Diskussion.
→ Weitere Informationen

 

27.
April
2026

 

12. Kommunaler IT-Sicherheitskongress (KITS)

– Berlin und virtuell (hybrid)
Die kommunalen Spitzenverbände laden Expertinnen und Experten von Bund, Ländern und Kommunen in einem hybriden Format ein, um über aktuelle Entwicklungen und die Stärkung kommunaler Informationssicherheit zu beraten. Die Themen reichen vom Grundschutz über Erfolgsmodelle für die kommunale Zusammenarbeit bis hin zu Open Source und KI.
→ Weitere Informationen

 

28. und 29.
April
2026

 

8. Kongress der Modellprojekte Smart Cities: Gekommen, um zu bleiben

– Berlin
Im Fokus des Kongresses steht die Frage, wie aus innovativen Projekten dauerhafte Strukturen, Sichtbarkeit, Wirkung und politische Relevanz entstehen. Es geht um erfolgreiche Lösungen, neue Perspektiven und einen offenen Austausch über das Förderprogramm hinaus. Er bringt Politik, Kommunen und Praxis zusammen.
→ Weitere Informationen

 

4. bis 8.
Mai
2026

 

4. Urban Digital Workation

– Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Troisdorf, Wuppertal
Die Werkwoche richtet sich an Smart-City-Expertinnen und -Experten aus Kommunen, Unternehmen und Wissenschaft. Ziel ist es, zu netzwerken, gemeinsam zu arbeiten und umgesetzte Smart-City-Projekte zu beleuchten. Lokale Partner arbeiten an Coworking, Austausch und Content-Produktion zu urbanen Daten, digitalen Zwillingen und KI.
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9.
Mai
2026

 

Tag der Städtebauförderung

– bundesweit
Der Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag und Deutschem Städte- und Gemeindebund. Bundesweit sind wieder alle Städte und Gemeinden eingeladen, über ihre Projekte, Planungen und Erfolge der Städtebauförderung zu informieren. Anmeldeschluss für Kommunen ist der 2. April 2026.
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18. bis 20.
Mai
2026

 

re:publica 26

– Berlin
Das Festival re:publica Berlin für die digitale Gesellschaft steht in diesem Jahr unter dem Motto #NeverGonnaGiveYouUp. Erwartet werden Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Hackerkulturen, NGOs, Medien, Marketing sowie Bloggende, Aktivistinnen und Aktivisten und Kunstschaffende.
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21. und 22.
Mai
2026

 

IPSC-Konferenz 2026: Interdisziplinäre Perspektiven auf die Smart City

– Kaiserslautern
Die Konferenz fokussiert die demografischen Herausforderungen in Stadt, Land und Region im Kontext der kommunalen Digitalisierung und integriert Ergebnisse aus technischen sowie sozial- und rechtswissenschaftlichen Disziplinen.
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29.
Mai
2026

 

Digitale Zwillinge in Umsetzung: Stadtentwicklung & Stadtplanung

– virtuell
Im zweiten Modul des Online-Programms von Urban Digital geht es um die Möglichkeiten eines Fachzwillings sowie die Vorteile einer interdisziplinären Kommunikationsplattform. Das Ziel ist es, einen ein Einblick in die Potenziale für eine nachhaltige Stadtentwicklung und -planung zu erlangen.
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1. bis 5.
Juni
2026

 

Data Week Leipzig

– Leipzig
Die Data Week Leipzig dreht sich rund um die Themen Daten, Digitalisierung, KI und Herausforderungen der Stadtentwicklung.
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8. und 9.
Juni
2026

 

4. Bundeskongress Tag der Regionen

– Trier
Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, lädt zu dieser zentralen Plattform für den Austausch zu aktuellen Fragen der Raumordnung und Regionalentwicklung in Deutschland ein. Im Mittelpunkt der vierten Auflage steht das Leitthema „Grenzen verbinden – Räume vernetzen – Zukunft gestalten“. Unter anderem zeigt das im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities geförderte Südwest-Cluster, wie eine gemeinsame urbane Datenplattform über kommunale Grenzen hinweg gelingt – von Zusammenarbeit und Governance bis hin zu konkreten Anwendungsfällen und einer Live-Demo.
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26.
Juni
2026

 

Digitaltag 2026

– bundesweit
Unter dem Motto „Digitale Sicherheit: Verstehen. Vermitteln. Vertrauen.“ greift der siebte Digitaltag das Thema Sicherheit im digitalen Raum auf. Im Mittelpunkt stehen der kompetente Umgang mit den eigenen Daten, der Umgang mit Angriffen im digitalen Raum sowie die Stärkung von digitalen Kompetenzen im Bereich der IT-Sicherheit.
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26.
Juni
2026

 

Digitale Zwillinge in Umsetzung: Mobilität

– virtuell
Im dritten Modul des Onlineprogramms von Urban Digital geht es um aktuelle Herausforderungen und Strategien, Impulse, Praxisbeispiele und Anwendungen aus Kommunen und um den Austausch über Erfahrungen und Erfolgsfaktoren im Bereich Mobilität.
→ Weitere Informationen

 

1.
Juli
2026

 

Roots & Visions – Das Südwestfalen Festival

– Hemer
Bei der Abschlussveranstaltung des Modellprojekts Smart Cities „5 für Südwestfalen“ werden Ergebnisse zu Stadtentwicklung, Fachkräfteakquise, KI-Einsatz sowie digitale und nachhaltige Transformation vorgestellt und regionale Standards und Perspektiven künftiger Herausforderungen diskutiert. Teilnehmende lernen Projekte kennen, knüpfen Kontakte, erhalten Impulse und feiern Meilensteine.
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2.
September
2026

 

CIVI/CON: Resiliente Infrastrukturen – gemeinsam gestalten, souverän handeln

– bundesweit
Der Kongress richtet sich an Kommunen, kommunale Unternehmen, Politik, Wissenschaft und die digitale Praxis. Er widmet sich der Zukunft kommunaler Infrastrukturen mit Fokus auf krisenfeste, sichere und nachhaltige physische und digitale Systeme. Themen wie Cybersecurity, Open Source, KI und digitale Souveränität werden praxisnah beleuchtet.
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14.
September
2026

 

19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik

– Köln
Das BMWSB lädt gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund unter dem Motto „Gemeinsam handeln, schneller agieren, weiter denken: Städte für alle gestalten“ ein. Die Anmeldung ist voraussichtlich ab Ende Juli möglich.
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23. bis 25.
September
2026

 

Save the Date: Smart City Summer School Dresden

– Dresden
Das Kooperationsprojekt der TU Dresden und der Landeshauptstadt Dresden mit dem Smart-City-Wissenschaftsnetzwerk will bundesweit Vernetzung und Zusammenarbeit von Forschung und Praxis rund um Smart Cities stärken. Themen wie Replikation, Transfer, Resilienz, Governance, Nachhaltigkeit und Partizipation sollen wissenschaftlich diskutiert und weiterentwickelt werden. Ein Call for Participation folgt.
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13.
Oktober
2026

 

Smart Country Convention (SCCON)

– Berlin
Die Smart Country Convention bringt zentrale Themen für moderne Verwaltungen sowie smarte Städte und Regionen zusammen. Präsentiert werden Lösungen, praxiserprobte Projekte und zukunftsorientierte Ansätze aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft.
→ Weitere Informationen

 

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Herausgeber

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
10117 Berlin

Redaktion

Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities
Telefon: +49 30 67055 9999
E-Mail: → SmartCities@dlr.de
Web: → www.smart-city-dialog.de

Bildnachweise

DLR; mendigital; Invisible Room

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